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Karten, GPS-Tracks und Downloads

Auch in diesem Jahr hat mich mein kleiner elektronischer Freund, das GPS-Gerät, auf den Touren begleitet.

Verschiedene Touren habe ich schon im Vorfeld aus dem Internet geladen und bin den Tracks nur gefolgt, andere Touren habe ich einfach nur aufgezeichnet und stelle sie hier auch zum Download zur Verfügung. Bitte bedenken Sie aber, dass ich keinerlei Verantwortung für die Durchführbarkeit der Touren übernehmen kann. Auch sollten Sie selbst entscheiden ob die gewählten Touren für Sie geeignet sind. Ein wenig Wandererfahrung tut Not und das Schuhwerk und Kleidung sollte den Umständen und Wetterbedingungen passend gewählt werden. Teils sind steile und steinige Passagen zu überwinden, die aber für geübte Wanderer durchweg machbar sind.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei den Touren und würden uns über ein Feedback freuen!

Folgen Sie den Links in der Tabelle, so gelangen Sie präzise zu der von Ihnen gewählten Tour

Die Darstellung der Karten kann, je nach Anbindungsgeschwindigkeit, ein wenig Zeit in Anspruch nehmen. Bitte haben Sie etwas Geduld.

Ranastøngji Knutshø
Norafjellet Kattanakken
Store Smørstabbtinden Hardangervidda light
Lifjellet Vinjakula


Ranastøngji

 

Um es gleich vorab zu erwähnen, der aufgezeichnete Track führt nicht bis an die sagenhafte Schlucht am Berg Ranastøngji. Es fehlen noch ca. 1500 Meter, die wir aber aufgrund extremer Wetterbedingungen nicht mehr gehen wollten. Einsetzender Schneefall und dichter Nebel waren für uns Anlass genug, diese Tour vorzeitig abzubrechen.

Vom RV 52 im Hemsedal zweigt etwa einen Kilometer hinter der Auffahrt nach Hulbak (vom Ort Hemsedal kommend) eine kleine Stichstraße nach Grøndalen ab. Folgen Sie dieser Straße bis zum Hinweis auf das Solheisen Skicenter. Hier finden Sie auch den Hinweis zu einer Mautstraße die sich rechts den Hang hinauf schwingt. Folgen Sie dieser Straße bis zur Schranke, entrichten Sie die Maut und fahren weiter hinauf. Nachdem Sie den Vavatn links liegen gelassen haben macht die Straße einen scharfen Rechtsknick und führt weiter in Richtung Hydalen. Parken Sie das Auto an der Parkbucht in der Kurve und folgen von hier aus der Wegweisung Richtung Ranastøngji.

Download gps-Datei Ranastøngji (rechte Maustaste, Ziel speichern unter...)

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Knutshø

 

Im letzten Jahr schon wollten wir diese Tour machen, orkanartiger Wind und eine Kletterpartie gleich zu Beginn der Wanderung vereitelten die Tour und wurde insoweit abgeändert, dass ich die Knutshø nur umrundet habe. In diesem Jahr haben wir einen alternativen Aufstieg ohne Kletterpassage am Südrand der Knutshø gefunden.

Vom Parkplatz Vargebakken am RV 51 unweit des Ortes Maurvangen startet die Tour auf die Knutshø. Zunächst ein wenig bergab, jedoch vollkommen problemlos, führt der Weg geradewegs auf die Ostflanke des Berges. An einem Signpost wandern Sie nicht weiter geradeaus sondern orientieren sich links dem Leirungsdalen folgend. Ein unscheinbares Steinmännchen weist wenig später auf den nun nach rechts auf den im Wald ansteigenden Aufstiegspfad hin. Der Pfad erscheint etwas weglos, teilweise ist er von niederem Gebüsch zugewachsen was eine Orientierung nicht immer einfach macht. Erst weiter oben, der Bewuchs lichtet sich auf dem Rücken der Knutshø, ist der Wanderpfad auf die Knutshø offensichtlich. Bis an den Gipfelaufstieg zum höchsten Punkt der Wanderung ist der Pfad gut begehbar, erst jetzt erfordert ein kurzes, steiles Stück auch die Zuhilfenahme der Hände. Bald hinter diesem Steilstück erreichen Sie den Gipfel der Knutshø, von wo Sie einen phantastischen Ausblick auf den See Gjende, dem gegenüber liegenden Besseggen und die Besshø haben. Voraus eröffnet sich das Panorama der Berge Jotunheimens, hinter Ihnen zeigt sich die Weite der Valdresflya. Von nun an geht es bergab, dem Abfluss des Øvre Leirungen entgegen. Haben Sie den Wasserfall in den See Gjende erreicht wenden Sie sich nach links und folgen auf teilweise von Fjellbirken zugewachsenen, aber immer gut auszumachenden Weg entlang der Südflanke der Knutshø zurück zum Parkplatz Vargebakken.

Download gps-Datei Knutshø (rechte Maustaste, Ziel speichern unter...)

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Norafjellet

 

Mein Dank gilt dem Webmaster der Seite www.fjellnisse.com . Von dieser überaus informativen Internetpräsenz habe ich den Hinweis zur Besteigung des Norafjellet erhalten.

Parken Sie am Besten ihr Auto direkt vor dem Rezeptionsgebäude des Trollstigen Resorts. Direkt gegenüber, am bewaldeten Hang, beginnt der Aufstieg zum Norafjellet, von einem unscheinbaren Schild markiert. Der Weg beginnt direkt steil, die Steigung lässt auch nur auf ein paar wenige Stellen nach. Sie machen aber mit jedem Schritt Höhe gut und bald erfolgt die erste Aussicht hinab in das untere Isterdalen. In einer Höhe von 430 Metern over Havet eröffnet sich dann ein von Bergen eingerahmtes Plateau, der Orabotn. Gönnen Sie sich hier eine kurze Verschnaufpause, es geht nämlich steil weiter. Zunächst durch immer lichter werdenden Birkenwald, später über baumlose Bergflanken, die immer öfter auch einen Ausblick nach Åndalsnes erlauben. In dem Moment wenn Romsdalshorn und Vengetindene vor Ihnen auftauchen ist es nun wirklich nicht mehr weit bis zum mit einem großen Varden markierten Gipfel des Norafjellets. Wenn Sie etwas Kondition und Ausdauer mitbringen, werden Sie von dieser nur durch ihre Steilheit und Überwindung von 900 Höhenmetern anspruchsvollen Wanderung begeistert sein!

Download gps-Datei Norafjellet (rechte Maustaste, Ziel speichern unter...)

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Kattanakken

 

Dieser Berg hat mich geschrottet!

Das war die Aussage von Angelika, die noch vor dem wirklich steilen Stück auf den Gipfelgrat des Kattanakken umgekehrt und abgestiegen ist. Damit ist klar, der Kattanakken ist steil, teilweise sehr steil, folgt man aber dem richtigen Track und findet an der Kletterstelle auf den Gipfelgrat den richtigen Einstieg, ist der Kattanakken ein Highlight im oberen Oldedalen und entschädigt mit jedem aufgestiegenen Meter mit einer phantastischen Aussicht auf die Gletscherzungen Melkevollbreen und Briksdalsbreen.

Parken Sie ihr Auto auf den Parkplätzen unterhalb der Briksdalsbeen Fjellstue (Achtung, gebührenpflichtig) und folgen zunächst dem Weg zum Briksdalsbreen. Oberhalb des Wasserfalls zweigt der Weg zum Kattanakken ab. Zunächst noch ganz harmlos am Abfluss des Sees vor der Gletscherzunge entlang, später immer steiler werdend durch dichten Fjellbirkenwald, aber immer gut markiert. Schon weit oberhalb durchqueren Sie ein Geröllfeld bevor eine Kletterstelle die eigentliche Schlüsselstelle der Tour markiert. Hier gilt ein wenig Obacht, schnell hat man sich verstiegen und der Aufstieg erfolgt durch unwegsamen Fels. Wenn Sie den Gipfelgrat erreicht haben folgen Sie diesem auf gemäßigtem Pfad, bevor kurz vor dem Gipfel wieder eine kurze Kletterpassage den weiteren Weg markiert. Hier gilt auch wieder besondere Vorsicht, rechts und links fällt das Gelände steil ab. Hier mag man sich nicht vorstellen zu stolpern! Genießen Sie die Aussicht bevor Sie auf gleichem Weg absteigen. Eines sei gewiss, von oben schauend ist der Abstiegspfad eindeutig besser auszumachen, so dass es beim Abstieg leichter fällt sich zu orientieren.

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Store Smørstabbtinden

 

Wir haben den Gipfel nicht erreicht, daher auch der Titel "Zum Store Smørstabbtinden", dennoch möchte ich Ihnen den aufgezeichneten Track zum Download anbieten.

Parken Sie ihr Auto auf einem der Parkplätze unmittelbar an der Krossbu Fjellstue am RV 55, unweit von Fantesteinen und Sognefjellhytta. Der Weg führt links an dem noch jungen Flüsschen Leira vorbei und gewinnt gemäßigt an Höhe. Bald eröffnet sich der Blick auf den Leirbreen, einer Gletscherzunge des Smørstabbbreen. Im Talende steigt der Weg steil über eine Bergflanke an und wird erst nach einigen Höhenmetern flacher um weiter auf dem Bergrücken des Store Smørstabbtinden an Höhe zu gewinnen. Hier fehlen jegliche Markierungen, was den Aufstieg auch nicht wirklich einfacher macht. Die Aussicht auf den Leir- und später den Storbreen entschädigt aber den weglosen, teil beschwerlichen Aufstieg. Auch die Sicht über das Sognefjell sucht ihresgleichen, besser kann sie nur vom Gipfel sein. Den aber haben wir aufgrund der Weglosigkeit des Geländes nicht erreicht. Dennoch sind wir bis auf eine Höhe von 1856 Meter aufgestiegen. Nur noch etwa 300 Höhenmeter trennten uns vom Gipfel, etwa eine Stunde hätten wir dafür noch benötigt.

Download gps-Datei Store Smørstabbtinden (rechte Maustaste, Ziel speichern unter...)

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Hardangervidda light

 

Schon die Anreise nach Hjølmo ist ein Highlight. Zweigen Sie mit dem Auto in Øvre Eidfjord, direkt gegenüber des Sæbø-Camping auf die kleine Straße nach Hjølmo ab und folgen dieser bis in das Talende. Hier wird die Straße steil, unasphaltiert und schmal, so schmal, dass einem Hinweis, diese Straße mit Wohnwagen oder großen Wohnmobilen nicht zu befahren, Folge geleistet werden sollte! In mehreren Serpentinen schraubt sich die Straße hinauf, vorbei am Valurfossen, bis Sie das Ende der Straße direkt an einer hölzernen Brücke erreichen. Hier können Sie ihr Auto parken.

Folgen Sie nun per Pedes den Ausschilderungen zur Vivelid-Fjellstove. Durch hier lichte Bewaldung führt der Weg zunächst seicht bergan, später wieder hinab. Auf der ersten Bergabpassage ist die Vivelid-Hütte schon zu sehen. Gehen Sie links an der Hütte (oder besser kleinen Hüttenansiedlung) vorbei und folgen noch ein Stück dem hier abfließenden Wasser. Hinter der Brücke zur Vivelid-Fjellstove wendet sich der Weg leicht nach links und weist zur Alm Fljotdal. Kurz vorher folgen Sie wiederum links dem Abschlag vor dem Steg zu den Hütten, die nun auf einer Plateaufläche vor Ihnen liegen. Mäßig steil schraubt sich der Pfad den Berghang des Kvasshovden hinauf, erreicht Skrubbhamrane, macht noch ein paar Höhenmeter um später zur Alm Berastøl abzusteigen. Links davon ist auch schon in etwa 1,5 Kilometern der Parkplatz zu erkennen, auf dem Ihr Auto steht. Folgen Sie dem hier teilweise sumpfigen Pfad (Gummistiefel?) auf den Parkplatz zu und schließen Sie dort den Kreis.

Mit etwas Glück lassen sich in der wenig bewachsenen Hochebene der hier lieblichen Hardangervidda Lemminge beobachten, daher ist diese wirklich leichte Tour auch für Kinder interessant. Wir haben hier bestimmt 20 der hamstergroßen Nager gesehen.

Download gps-Track Hardangervidda light (rechte Maustaste, Ziel speichern unter...)

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Lifjellet bei Sandnes

 

Parken Sie am Besten direkt in oder an den ehemaligen psychiatrischen Kliniken in Dale. Parkplätze gibt es genug, da hier aber immer noch Lieferverkehr stattfindet sollten Sie sich auf ausgewiesene Parkplätze innerhalb des Klinikgeländes beschränken. Am Sportplatz finden Sie eine große Hinweistafel mit der Wegbeschreibung zur Wanderung über das Lifjell. Hier beginnt die Tour entlang einer Landzunge am Gandsfjorden gegenüber der Orte Sandnes und den Vororten von Stavanger. Immer wieder eröffnen sich schöne Ausblicke auf die besiedelte Seite gegenüber. Schiffe fahren im Fjord auf und ab, Geräusche einer Stadt sind wahrnehmbar, stören aber in Anbetracht der umgebenden Natur wenig. Denken Sie an Badezeug, immer wieder kommen Sie an Buchten mit glatten Felsen vorbei, die zum Bad im Fjord einladen. Eine etwas andere Fjellwanderung, bei der man die Nähe der Zivilisation und Industrie spürt, sich jedoch trotzdem dem Eindruck von Natur nicht entziehen kann.

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Vinjakula

 

Ganz lieben Dank an Stefan und Christiane, unsere Freunde in Oltedal, erst durch sie sind wir überhaupt auf diese wirklich schöne Tour auf Bjerkreims höchsten Berg gestoßen.

Folgen Sie dem RV 45 von Oltedal kommend bis zum Ort Byrkjedal. Hier zweigt an der Kerzenzieherei und dem Museum der RV 503 zur Gloppedalsura, einem historischen Bergrutsch, und der FV 284 ab. Dem FV 284 folgen Sie über ein paar Serpentinen aufwärts, gleich an der Passhöhe finden Sie links einen Parkplatz. Hier stellen Sie am Besten ihr Auto ab. Direkt gegenüber des Parkplatzes auf der anderen Straßenseite beginnt die Tour. Zunächst mit orangefarbenen Punkten markiert folgen Sie dem Track bis zum kleinen Sendemast am Berghang. Danach fehlen die Markierungen, der Pfad ist aber deutlich zu erkennen. Folgen Sie diesem Pfad weiter. Im stetigen auf und ab wandern Sie entlang des Bergrücken des Vinjakula. Dabei passieren Sie viele kleine Bergseen, die im Hochsommer sicherlich auch zum Bad einladen. Badehose und Tuch nicht vergessen! Erst zum Ende der Besteigung wird der Weg etwas beschwerlicher. Über glatte Felsen steigen Sie weiter bergauf, teilweise dürfen auch die Hände zu Hilfe genommen werden. Aber es sind dabei keine wirklich gefährlichen Passagen zu überwinden. An einem großen Varden auf 907 moh. erreichen Sie den Gipfel und können bei gutem Wetter die Aussicht auf die Berge des Rogalandes genießen. Zurück geht es auf gleichem Weg.

Wer eine Abholung in Veen am Westende des Vinjavatnet im Tal organisiert, der kann laut www.ut.no auch eine Überschreitung vornehmen. Der Pfad führt dann vom Gipfel in westlicher Richtung wieder abwärts. Wir haben aber den gleichen Weg zurück genommen.

Download gps-Track Vinjakula (rechte Maustaste, Ziel speichern unter...)

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