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Karten, GPS-Tracks und Downloads

Wenn ich bis auf wenige Ausnahmen überwiegend allein war in diesem Jahr, mein GPS-Gerät hat mich auf allen Touren begleitet. Mit etwas Wandererfahrung, Kondition, gutem Schuhwerk und passender Kleidung sollten auch Sie in der Lage sein, diese Touren zu gehen. Beachten Sie aber bitte immer die Wetterbedingungen. In den Bergen kann sich das Wetter schnell ändern, Nebel kann die Sicht versperren, Regen kann vielleicht die eine oder andere Stelle unterwegs unpassierbar machen. Gehen Sie kein Risiko ein, wandern Sie bitte nur soweit, wie es das Wetter, ihr Können und Erfahrung zulassen. Die zur Verfügung gestellten Tracks garantieren keine Durchführbarkeit der Wanderungen. Ich übernehme daher keinerlei Gewähr und Haftung für die von Ihnen gewählen Touren.

Folgen Sie bitte den Links in der Tabelle, so gelangen Sie direkt zu den entsprechenden Touren nebst deren Beschreibung.

Da die Kartenausschnitte auf einem externen Server bei komoot lagern, kann es je nach Anbindungsgeschwindigkeit zu Darstellungsverzögerungen kommen. Bitte haben Sie etwas Geduld.

Venabygd-Myfallet-Veslefjellet Snøhetta Stortoppen
Über das Litlefjell Tarløysa
Geitfonnegga Mollandsmarki rund
Sognefjell Engjadalen - Flatningdane - Bergskar
Frafjordhatten Bynuten - Flatafjellet rund


Venabygd - Myfallet - Veslefjellet

Am Parkplatz gegenüber des Venabu Fjellhotels am RV 27 startet die Tour wie im Jahr 2013 auch mit ein paar Metern längs des Riksveien, bevor ein leicht zu begehender, gut markierter und deutlich sichtbarer Wanderpfad durch Birkenwald in Richtung Mysæter abbiegt. Der Beschilderung folgend erreichen Sie die Almhütten nach etwa 2,5 Kilometern. Hinter der Mysæter folgen Sie der Beschilderung zum Myfallet. Der Weg wird bald schmaler und führt zunächst über ein kleines Geröllfeld, dann durch Mischwald zum oberen der beiden Aussichstpunkte auf den Myfallet. Nach der Besichtigung gelangen Sie auf gleichem Weg zurück zur Mysæter. Am Wegweiser zum Dørfallet verlassen Sie den Weg, folgen nun dem ausgewiesenen Pfad etwas bergan. Im lichten Birkenwald gewinnen Sie schnell und ohne Mühe ein wenig an Höhe und gelangen bald auf die Hochebene, die zum Dørfallet führt und aus der das Veslefjell aufragt. Diesen Gipfel können Sie in ein paar Minuten erklimmen und genießen dabei eine gute Aussicht auf den südlichen Rondane Nationalpark. Zurück gelangen Sie wieder auf den Weg, den Sie zur Mysæter genommen haben.

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Snøhetta Stortoppen

Startpunkt zur Wanderung auf die Snøhetta ist das Hjerkinnhus in Hjerkinn. Von hier startet während der Sommerzeit fünf mal täglich ein Shuttlebus über den für den öffentlichen KFZ-Verkehr gesperrten Snøheimvegen zur DNT-Hütte Snøheim. Die Fahrt kostet pro Person und Fahrt 60.- NOK und dauert etwa eine halbe Stunde.
An der Hütte Snøheim gibt es mehrere Hinweisschilder, verschiedene Wege führen auch auf die Snøhetta. Ich habe mich für den Weg links um den See Stridåtjønn entschieden. Der Weg ist gut markiert und wohl schon oft begangen. Obwohl das Gelände des hohen Dovrefjells schon recht vegetationslos ist, ist es problemlos möglich den richtigen Pfad zu erkennen und ihm zu folgen. Bald erreichen Sie den Wegweiser zum Snøhetta Vesttoppen, den Sie sprichwörtlich links liegen lassen und dem Weg weiter geradeaus in Richtung Gamle Reinheim folgen. Der Abfluss des Gletschersees Istjørni muss überquert werden - ohne Brücke! Doch keine Angst, die Schuhe dürfen an bleiben, große Steine ermöglichen die Querung des Abflusses auch trockenen Fußes. An den Ruinen der bis 1952 in Betrieb befindlichen Touristenhütte Gamle Reinheim steigt der immer noch gut markierte Wanderpfad merklich an und schwenkt in westliche Richtung auf die Schulter der Snøhetta ein. Die Wegfindung ist einfach, Holzstangen in regelmäßigen Abständen weisen auch bei schlechtem Wetter sicher den Weg zum Gipfel. Auf genau 2000 Metern über Meereshöhe erreichen Sie noch einmal einen Signpost, der nun die Richtung zur neuen Hütte Reinheim, die Åmotdalshytta und den Snøhetta Stortoppen weist. Schon bald erkennen Sie den Sendemast der militärischen Radiostation auf dem Gipfel, den Sie wenig später erreichen werden. Hier endet meine Aufzeichnung. Zurück wandern Sie auf gleichem Weg, immer mit einem Auge auf der Uhr, schließlich wollen Sie bestimmt nicht den Bus zurück nach Hjerkinn verpassen. Es sei denn, sie planen eine Übernachtung in der DNT-Hütte Snøheim.

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Über das Litlefjell

Folgen Sie vom Ort Isfjorden dem FV 177. An einer Gabelung beginnt der Mautweg in das Venjesdalen. Bezahlen Sie Ihre Maut an einem Kreditkartenautomaten, Bargeld wird nicht akzeptiert, und fahren Sie so weit in das Tal ein, bis Sie vor dem Talabschluss nicht mehr weiter zu kommen scheinen. Vor Ihnen liegt das Litlefjellet, links davon erhebt sich das Romsdalshorn und rechter Hand erhebt sich der Blånebba, den man auch im Rahmen einer Romsdalseggentour besteigen kann. Ich habe mein Auto in einer kleinen Parkbucht abgestellt, viel Verkehr ist hier nicht mehr, dennoch sollte man auf die Parkmöglichkeiten zurück greifen, die angeboten werden. Unmittelbar an der Parkbucht beginnt der ausgeschilderte, danach aber nicht wirklich deutlich markierte Pfad auf das Litlefjellet. Steil steigt der Weg an, schon nach ein paar Metern kommt man auf "Betriebstemperatur". In einer Höhe von etwa 690 Metern über Meeresspiegel habe ich eine rote Markierung übersehen und bin den falschen Spuren in wegloses Gelände gefolgt. Erst als ich keine Möglichkeit des Aufstieges gefunden habe, bin ich wieder ein Stück abgestiegen und habe dabei den Hinweis auf den rechten Weg gefunden. Daher  habe ich einen kleinen Zipfel aufgezeichnet, den Sie aber bitte auslassen sollten. Auf dem richtigen Weg erreiche ich bald darauf den Bergrücken zwischen dem Romsdalshorn und Blånebba, ich stehe auf dem Litlefjell und bin erstaunt über diese fantastische Aussicht. Vor mir erstreckt sich das Romsdalen, gegenüber türmen sich die Trolltindene auf und hinter mir erstreckt sich das Venjesdalen, gesäumt von den Vengetindene und dem Blånebba. Nach ausgiebiger Aussicht und diversen Fotos bin ich über den gleichen Weg abgestiegen und zurück zu meinem Auto gelangt.

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Tarløysa

Mein Dank gilt Dirk, dem Betreiber der immer wieder interessanten und sehr informativen Website fjellnisse.com. Von ihm habe ich den Hinweis zur Besteigung des Berges Tarløysa bekommen.

Ich habe ein wenig suchen müssen, einfach war die Auffahrt zur Almsiedlung Nysætra über den Nysætervegen nicht zu finden. Etwa 4,2 Kilometer vom Fähranleger in Åfarnes in südlicher Richtung gelegen, zweigt der Nysætervegen linker Hand ab und erreicht einen Schlagbaum, an dem Sie bitte mittels Kreditkarte die Maut zur Weiterfahrt entrichten. Bargeldzahlung geht hier nicht! Folgen Sie der Straße aufwärts bis zum Parkplatz an der Almsiedlung Nysætra. Einem Hinweisschild folgend wandern Sie nun leicht bergauf durch lichten Fjellbirkenwald, bis auch dieser Bewuchs spärlicher wird und in ein großes Geröllfeld endet. Hier ist die Wegfindung nicht ganz einfach, Markierungen sind alt und schon ziemlich verwittert, Orientierung erlangt man aber dadurch, dass man weit oben am Berg zwei große Steinvarden ausmacht. Dort beginnt der mäßig steile Aufstieg über den Midtryggen. Seien Sie vorsichtig, der Berg Tarløysa bricht zur östlichen Seite hin steil ab und bietet dabei keinen Schutz vor Absturz. Die Aussicht ist aber schon hier traumhaft. Wenig später erreichen Sie den Gipfel, der neben dem obligatorischen Briefkasten für das Gipfelbuch auch von der Hütte Torvbu geziert wird. Die Hütte bietet bei schlechtem Wetter Schutz, selbst für eine Übernachtung könnte man dort zwei Personen unterbringen, Betten sind jedenfalls vorhanden. Der Blick vom Gipfel entschädigt die Mühen des Aufstieges, die Aussicht ist atemberaubend in alle Richtungen. Zurück gelangt bin ich über den Weg des Aufstieges.

Eine kleine Anekdote am Rande:

Da ich keinerlei Informationen darüber hatte, dass die Auffahrt zur Nysætra mautpflichtig ist, hatte ich erst gar kein Geld mitgenommen. Nur die Kreditkarte fand sich in meinem Portemonnaie. Die aber wollte der Mautautomat partout nicht akzeptieren. Fast schon hatte ich die Tour daraufhin beendet, noch bevor sie begonnen hatte. Meine Verzweiflung sah jedoch ein Bauer, der von der Alm kommend mit seinem uralten Toyota neben mir am Schlagbaum parkte. Da ich eine Kappe mit der norwegischen Flagge darauf auf dem Kopf trug, erkannte mich eben dieser Bauer als Tourist. Er klopfte mir auf die Schulter und lud mich freundlich ein, in seinem Auto Platz zu nehmen. Er wendete sein Auto, hielt seine Dauerkarte an den Mautautomaten, der sofort die Schranke öffnete und uns den Weg frei machte. Wir unterhielten uns mit Händen und Füßen recht kurzweilig während der Auffahrt bis zur Almsiedlung Nysætra, wo ich dann aussteigen durfte. Eine kurze Verabschiedung und schon folgte der Bauer seinem Weg wieder nach unten. Nun konnte ich meine Tour beginnen, habe die Schönheit der Umgebung genossen und habe einen tollen Tag erlebt, bis zu dem Zeitpunkt meiner Rückkehr nach Nysætra. Nun blieb mir nichts anderes übrig als den ganzen Weg zurück zu meinem Auto über den Nysætervegen zu marschieren. Ein kräftezehrender Marsch von über drei Kilometer, der nach der eigentlichen Besteigung nur noch nervig war. Trotzdem kann ich den Tarløysa vor allem bei gutem wetter empfehlen.

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Geitfonnegga

Am höchsten Punkt des Ørnevegen befindet sich der Parkplatz Korsmyra. Direkt gegenüber auf der anderen Straßenseite zweigt ein Wirtschaftsweg ab, der zur Alm Haugsete führt. Bis dorthin ist der Weg einfach zu gehen, erst hinter den Hütten steigt der Weg steil an und führt zunächst über Almwiesen, später über einen zunehmend blockiger werdenden Hang hinauf zum Geitfonnegga. Schon unterwegs erleben Sie bei gutem Wetter den Blick auf das Weltnaturerbe Geirangerfjord, jedoch erst am Gipfel wird das Panorama so richtig fotogen. Leider hatte ich während meiner Tour nicht das große Glück mit dem Wetter, ich habe den Gipfel in Wolken erlebt, die nur ab und zu soweit aufrissen, dass ich einen Blick hinunter zum Fjord werfen konnte. Der Geitfonnegga ist in Geiranger ein nicht so hoch frequentiertes Ziel, mit großer Wahrscheinlichkeit sind Sie allein unterwegs. Dennoch lohnen sich die Mühen des steilen Aufstieges.

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Mollandsmarki rund

Diese Tour ist so übel, da fehlen mir die Worte sie zu beschreiben. Die Wege sind nur in Solvorn akzeptabel, kaum hat man den Ort verlassen, erkennt man zwar noch einen Pfad, der aber so wenig begangen zu sein scheint, dass er regelrecht zugewachsen ist. Beim sehr steilen Aufstieg nach Mollandsmarki wird der Weg zunehmend schlechter, oft hatte ich das Gefühl, querfeldein und weglos unterwegs zu sein. Hätte mir ein Bauer in Mollandsmarki nicht das Gatter der Kuhweide geöffnet, hätte ich mich wohl unter dem stromgesicherten Zaun der Weide hindurch zwängen müssen. Der Abstieg geriet ähnlich steil wie der Aufstieg, führte mich aber zielgenau zurück in den Ort Solvorn. Hier stand mein Auto an der Kirche geparkt. Der Kreis der wohl übelsten Tour im Jahr 2016 schloss sich dort.

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Sognefjell

Diese Tour habe ich selbst mit BaseCamp, meinem Programm zur Erstellung von Tracks und Routen für mein GPS-Gerät, erstellt. Im Sognefjell stehen mit die höchsten Berge Jotunheimens, doch auch Streckenwanderungen ohne Bergbesteigungen lassen sich bei entsprechender Vorbereitung durchführen.

Parken Sie ihr Fahrzeug direkt an der Sognefjellhytta unweit des Fantesteinen, dem höchsten Punkt der Sognefjell-Passstraße. Nach nur ein paar Metern erreichen Sie das Westende des Fantesteinsvatnet und verlassen dort den parallel zum RV 55 verlaufenden Fußweg. Nun führt ein Wegweiser in Richtung Fannaråken, Sie befinden sich nun auf der Ostroute über den Fannaråksbreen. Den Gletscher und Presteinvatnet lassen Sie rechts liegen und tauchen auf gut markiertem Pfad weiter in das Sognefjell ein. Am See Rundhaugstjønne flacht das Gelände ab und neigt sich langsam dem oberen Utladalen entgegen. Am Signpost nach Skogadalsbøen erreichen Sie den Wendepunkt der Tour, mäßig steil geht es nun auf gut markiertem Pfad dem Ursprung des Flüsschen Utla entgegen. Ein Bergrücken trennt Sie noch von der Aussicht in den Talkessel, in dem sich aus mehreren Zuläufen die Utla bildet. Auch diesen Talkessel gilt es zu durchwandern, ein kleiner Pass trennt Sie nun noch vom Abstieg in das Bøverdalen. Sie bleiben aber auf etwa gleicher Höhe und folgen den Wegweisern in Richtung Fantesteinen. Bald darauf schließt sich der Kreis wieder an der Sognefjellhytta.

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Engjadalen - Flatningdane - Bergskar

Die wohl einzige Tour 2016, die ich als "Unvollendete" bezeichnen könnte.

Wie soll ich eine Tour beschreiben, die ich eigentlich vollkommen falsch gewandert bin? Eigentlich führt der Wanderweg im Uhrzeigersinn hinter den Hütten von Flatningane hinauf auf den Bergrücken der Grånosene, ich bin aber der Wegbeschreibung zum Grånosi gefolgt. Ein kleiner aber feiner Unterschied! Auf dem Weg zum Grånosi habe ich die Hütten von Bergskar auf etwa 1070 Metern Höhe erreicht und festgestellt, dass ich vollkommen falsch bin. Da das Wetter aber nicht so wahnsinnig toll war, habe ich mich entschlossen, an den Hängen oberhalb Bergskars noch ein wenig aufzusteigen und nicht mehr nach dem Weg zu suchen, der mich zu den Grånosene geführt hätte. Zurück bin ich dann auf fast dem Weg, den ich auch für den Aufstieg gewählt habe.

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Frafjordhatten

Was für eine Tour! Rückblickend kann ich wohl sagen, dass diese Tour mit Abstand die schönste Tour des Jahres gewesen ist, und das hat nicht nur mit dem schönen Sommerwetter zu tun...

Vom FV 281 bin ich etwa 4 Kilometer hinter dem Ausgang des Frafjordtunnelen links in den Hålandsvegen eingebogen und finde dort nach etwa 600 Metern einen geeigneten Parkplatz für mein Auto. Die Aufzeichnung des Tracks beginnt gleich von dort. Ein paar Meter folgen Nina und ich dem Hålandsvegen wieder zurück, bevor der Wanderpfad zum Frafjordhatten hinter einem Gehöft beginnt und gleich steil nach oben in das Norddalen aufsteigt. Schweißtreibend geht es nun etwa 450 Höhenmeter bergan, bevor wir den Abfluss des Stølsvatnet auf einer Brücke überqueren müssen. Hier bietet sich ein erstes Mal die Möglichkeit seine Trinkwasserreserven aufzufüllen, auch ein Bad sollte hier möglich sein. Auf nun mehr flacheren Almwiesen geht es westlich oberhalb des Stølsvatnet herum, wir steigen über einen kleinen Bergsattel, auf dessen jenseitiger Seite es ein paar Meter hinunter zum See Murtedalstjørna geht. Ein kleiner Steg überwindet den Abfluss dessen, eine sumpfige Almwiese, eine Hütte und dann geht es wieder kräftig bergan. Achtung, der Weg ist nicht besonders gut gekennzeichnet, oberhalb der auf etwa 570 Meter hoch liegenden Hütte teilt sich der Pfad. Auch wenn es etwas unwegsam ausschauen mag, wir bleiben auf dem Weg geradeaus und biegen nicht auf den wesentlich deutlicher zu sehenden Weg links ab. Durch eine Rinne steigen wir weiter auf. Am Sattel unterhalb des Gipfels des Frafjordhatten wird der Weg auch wieder offensichtlicher, wir folgen ihm nun rechts empor und erreichen bei 815 Metern Höhe den Varden, der den Gipfel markiert. Die Mühen des steilen Aufstieges sind gerechtfertigt, wir werden mit einer Aussicht belohnt, die ihresgleichen sucht. Zurück haben wir den gleichen Weg genommen, den wir für den Aufstieg gewählt haben.

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Bynuten - Flatafjellet rund

Eigentlich sollte diese Tour einen etwas anderen Verlauf nehmen, als den, den ich aufgezeichnet habe. Die Aussichtsberge Bynuten und Selvigstakken lassen sich gut auf einer Rundtour verbinden. Wir - wieder waren Nina und ich zusammen unterwegs - haben uns aber eine Option eingeräumt, die Tour entsprechend unserer Kondition abzukürzen. Da die Tour vom Vortag zum Frafjordhatten noch sehr in unseren Beinen steckte, haben wir den Selvigstakken rechts liegen gelassen und haben uns tatsächlich für die kürzere Variante des Weges entschieden.

Vom Parkplatz am RV 508 zwischen Oltedal und Høle folgen wir einem geschotterten Wirtschaftsweg der Beschilderung zum Bynuten. Vor dem See Blommetjørna verlassen wir den Wirtschaftsweg und wandern unter den Hochspannungsleitungen durch, die den Strom nach Forsand und Lysebotn transportieren. Bald erreichen wir den See Trollabærtjørna, wir wandern auf gutem Pfad durch dichten Wald und steigen ein paar Meter auf zum See Storatjørn. Wir haben die nördliche Umgehung des Gewässers gewählt. Die ist kürzer, zum Ende müssen wir aber ein kleines Geröllfeld überqueren. Die längere und bestimmt sicherere Umgehung erfolgt auf der markierten Südroute entlang des Sees. Jetzt steigt der Weg merklich an. Erst auf ein kleines Plateau, dann schwingt der Weg links auf die Gipfelflanke des Bynuten empor. Noch bevor der Gipfelvarden erreicht ist, bietet sich eine fantastische Aussicht hinab nach Oltedal. Wir überschreiten den Bynuten und steigen auf der nord-östlichen Seite in mehreren Stufen hinab bis zu einer schmalen Rinne, die uns geradewegs auf den See Rasmustjørna zuführt. Hier hätten wir nun die Möglichkeit gehabt wieder aufzusteigen um auch noch den Gipfel des Selvigstakken zu erkunden. Wir entschieden uns aber dazu dem Weg entlang des Rasmustjørna zu folgen. Erst an dessen Ende steigt das Gelände nur wenige Meter an und erreicht bald den Signpost zurück zum Parkplatz. Jetzt wird der Weg wieder offener. Wir unterqueren die Hochspannungsleitungen erneut und gelangen wenig später wieder auf den Wirtschaftsweg, über den wir gestartet sind. Der Kreis schließt sich nach etwa 12,9 Kilometern.

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